Deutschlandweiter Flaggentag der „Mayors for Peace“ 2020

Auch in diesem Jahr wurde der Flaggentag zur Erinnerung an das „Mayors for Peace“-Bündnis weltweit begangen. Um ein Signal gemeinsam für eine friedliche atomwaffenfreie Welt zu senden, organisierte die Friedenswerkstatt Mutlangen eine deutschlandweite Online-Aktion in der die BürgermeisterInnen für den Frieden zu Wort kommen.

Aalen – Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Thilo Rentschler

Im Ostalbkreis entstand neben dem lokalen Flaggenhissen ein gemeinsamer Termin der Bürgermeister beim Landratsamt. Hierbei erschienen neben den oben genannten Herren auch weitere BürgermeisterInnen, sowie VertreterInnen verschiedener Institutionen. So durften wir außerdem Pfarrer Richter, Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp und weitere begrüßen. Wolfgang Schlupp-Hauck und Leena Winkler von der Friedenswerkstatt Mutlangen beteiligten sich mit Redebeiträgen.

©Landratsamt Aalen / Wolfgang Schlupp-Hauck / Dr. Helmut Zehender

Adelmannsfelden – Bürgermeister Edwin Hahn

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil die Welt Atomwaffen nicht braucht und diese in den Händen ungeeigneter Staatsmänner zu einem unkalkulierbaren Pulverfass werden.“

©Stadt Adelmannsfelden, Edwin Hahn

Bartholomä – Bürgermeister Thomas Kuhn

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil Atomwaffen menschenverachtend sind und es andererseits so viele menschenwürdige und mitmenschliche Aufgaben gibt, wo genau dieses Geld fehlt.“

Berlin – Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil dies ein Irrweg ist: Es gilt, weltweit alle Atomwaffen zu ächten!“

Braunschweig – Oberbürgermeister Ulrich Markurth 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil … Atomwaffen nicht „nur“ Städte und Gemeinden auslöschen können, sondern eine immense Bedrohung für die Existenz der gesamten Menschheit darstellen.“

© Stadt Braunschweig, Michaela Heyse

Bretten – Oberbürgermeister Martin Wolff 

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil wir ein klares Zeichen setzen müssen gegen Waffen, derer Einsatz die Existenz unseres Planeten bedrohen.“

Ellwangen – Oberbürgermeister Michael Dambacher 

© Stadt Ellwangen

Gleichen Südniedersachsen – Bürgermeister Manfred Kuhlmann 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil ich ein friedlicheres Zusammenleben auf unseren Planeten möchte und hoffe, dass die Rüstungsspirale endlich einmal ein Ende hat. Das Geld wäre sinnvoller angebracht für dringend benötigte Klimaprojekte. Gerade in Zeiten der Coronakrise sollte uns bewusst werden wie wichtig die Gesundheit ist und wir sollten das Geld lieber denen geben, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht!“

Göttingen – Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler

“Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil es in der Tradition der Göttinger 18 konsequent ist, dem Vertrag beizutreten“

©Stadt Göttingen, Dominik Kimyon

Havixbeck – Stellvertretender Bürgermeister Fred Eilers

„Ich bin dafür, das Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil nur eine gesamte Ächtung von Atomwaffen langfristig die Atomwaffen abschaffen wird.“

Heiningen – Bürgermeister Norbert Aufrecht

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil Deutschland angesichts seiner schrecklichen Geschichte von 1914-1918 und 1933 bis 1945 der Friedensstifter in der Gegenwart und in der Zukunft sein muss. Unser Land ist mit seiner zentralen Position im Herzen Europas und an den Grenzen zwischen Ost und West geradezu prädestiniert dafür, die Botschaften der Vernunft und der Deeskalation in alle Himmelsrichtungen zu versenden und eine aktive Rolle im Ausgleich der Interessen der Weltmächte einzunehmen. Deutschland sollte dies schon aus Eigeninteresse tun, denn atomare Kriegshandlungen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass dieses Land bzw. Zentraleuropa besonders in Mitleidenschaft gezogen, ja völlig zerstört wird.“

© Stadt Heiningen

Herne – Oberbürgermeister Dr. Frank Duda 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil das Ziel eine atomwaffenfreie Welt sein sollte.“

Hettstedt – Bürgermeister Dirk Fuhlert 

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil Kernwaffen als verheerendste Waffenart bei einem Einsatz nur unsagbaren Leid über die Menschen bringen, aber niemals Konflikte wirklich lösen können.“

©Stadt Hettstedt, Dirk Fuhlert

Iggingen – Bürgermeister Klemens Stöckle 

© Stadt Iggingen

Iserlohn – Stellvertretender Bürgermeister Michael Scheffler 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, Atomwaffen müssen abgeschafft werden!
13.400 Kernwaffen sind schon unfassbar viele.“

Kiel – Stadtpräsident Hans-Werner Tovar

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsantrag unterzeichnet, weil… der Irrsinn der atomaren Aufrüstung endlich ein Ende haben muss.“

Lohfelden – Bürgermeister Uwe Jäger

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil wir diese Mittel für viel wichtigere Dinge auf dieser Welt einsetzen sollten.“

Marbach am Neckar – Bürgermeister Jan Trost

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil meine Kinder in einer friedlichen und lebenswerten Welt leben sollen.“

Mögglingen – Bürgermeister Adrian Schlenker 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil mit diesen Massenvernichtungswaffen bereits ein dummes Missverständnis oder ein falscher Knopfdruck ausreichen, um die gesamte Menschheit und alles Leben auf der Welt zu vernichten.“

©Adrian Schlenker / Stadt Mögglingen

Mutlangen – Bürgermeisterin Stephanie Eßwein

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil Atomwaffen in unserer Welt nichts zu suchen haben. In Mutlangen mussten viele Bürgerinnen und Bürger die massive Gefahr dieser Waffen hautnah miterleben. Weltweit sind immer noch viele Menschen dieser Gefahr ausgesetzt. Die Welt ist im Kampf gegen die COVID-19 Pandemie weiter zusammengerückt. Bauen wir auf dieser Einigkeit auf, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt unserer gemeinsamen Zukunft stellt.“

© Dr. Helmut Zehender

Münster – Oberbürgermeister Markus Lewe 

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil  Atomwaffen eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Menschheit sind. Für die Stadt Münster als Stadt des Westfälischen Friedens ist es ein besonderes Anliegen, an diesem Tag ein Zeichen für die Solidarität der Städte und für eine atomwaffenfreie Welt zu setzen.“

Neu-Isenburg – Bürgermeister Herbert Hunkel

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil wir eine Welt ohne Atomwaffen brauchen.“

Neustadt an der Aisch – Erster Bürgermeister Klaus Meier

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil die letzten 75 Jahre seit Weltkriegsende die längste Friedensperiode in Mitteleuropa darstellen und dieser für uns alle so wichtige Frieden nicht wieder mit Atomwaffen gefährdet werden darf!“

Neresheim – Bürgermeister Thomas Häfele

„Ich bin dafür, dass alle Staaten dieser Erde den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, weil Nuklearwaffen nur Leid, Tod und Vernichtung über unsere Welt bringen.“

© Thomas Häfele / Stadt Neresheim

Nordhausen – Oberbürgermeister Kai Buchmann

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil wir alles dafür tun müssen, um Atomwaffen abzuschaffen. Dies fängt bei deren Finanzierung an.“

Regensburg – Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil wir es den Opfern von Hiroshima und Nagasaki schuldig sind, gemeinsam eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen. Angesichts der weltpolitischen Lage ist es dringend geboten, für dieses Ziel einzutreten.“

© Stadt Regensburg, Maltz-Schwarzfischer

Revensburg – Oberbürgermeister Dr. Rapp 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil es schon viel zu viele solcher Waffen gibt.“

Schwäbisch Gmünd – Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeisterin Marita Funk (Lorch)

OB Arnold: „Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil mit den freiwerdenden finanziellen Ressourcen eine bessere weltweite Entwicklungszusammenarbeit vorangetrieben werden könnte.“

© Leena Winkler

Spraitbach – Bürgermeister Johannes Schurr

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil wir unendlich viele bessere Gründe haben um Geld auszugeben.“

© Stadt Spraitbach, Johannes Schurr

Täferrot – Bürgermeister Markus Bareis

Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil Atomwaffen kein Mensch braucht“

© Stadt Täferrot, Markus Bareis

Waldstetten – Bürgermeister Michael Rembold

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil ein atomares Wettrüsten keine zeitgemäße Antwort auf Frieden ist. Die Mittel dafür wären besser für humanitäre Hilfen in den Entwicklungsländern eingesetzt“

© Michael Rembold / Gemeinde Waldstetten

Weiden i.d.OPf. – Lothar Höher (stellvertretend für OB Jens Meyer) 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil der Einsatz von Atomwaffen in keiner Situation eine Lösung darstellt!“

Weißenfels – Oberbürgermeister Robby Risch

„Ich bin dafür, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, weil es einfach essentiell ist, gemeinsam für eine atomwaffenfreie Welt einzustehen. Eine atomare Hochrüstung in der heutigen technisch so versierten Zeit bedeutet zwangsläufig, das Leben aller Menschen der Erde – und nicht nur das der deutschen Bürgerinnen und Bürger – ernsthaft zu gefährden. Mit einer Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages würde Deutschland einen Schritt in die richtige Richtung gehen, um die Sicherheit und Unversehrtheit nicht nur der Deutschen gewährleisten zu können.“

Weiterstadt – Bürgermeister Ralf Möller 

„Ich will, dass kein Geld mehr in nukleare Aufrüstung gesteckt wird, weil es FÜR Menschen besser angelegt ist als GEGEN sie.“

Ein Kommentar zu “Deutschlandweiter Flaggentag der „Mayors for Peace“ 2020

  1. Sehr schön… danke für die ganze Mühe und das Engagement. Sooo viele Veranstaltungen für eine Atomwaffenfrei Welt an einem Tag 🙂

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: